Farbkorrektur

Der finale Schliff!

Anders als es der Name vermuten lässt geht es bei der Farbkorrektur nicht darum Fehler aus der Produktion zu korrigieren. Durch Die Farbkorrektur bekommt der Film seine eigene persönliche Farbstimmung. So ist die englische Bezeichnung hierfür als Color Grading deutlich akkurater.

Ist der Film final geschnitten und abgenommen kann, nachdem alle Effekte in das Material eingefügt wurden, mit dem Grading begonnen werden.

Während der Produktion wird oft in einem flachen Farbprofil gedreht. Das hat zur Folge, dass das Filmmaterial auf den ersten Blick sehr grau aussieht. Allerdings sind im Codec selbst mehr Farbinformationen erhalten die dem Coloristen ermöglichen in der Postproduktion die Farben noch besser zu Geltung zu bringen.

Des Weiteren werden die Einstellungen eines Filmes werden meist unter wechselnden Lichtverhältnissen mit unterschiedlichen Objektiven oder Filtern gedreht. Im Ersten Schritt des Gradings wird das Bildmaterial aufeinander angepasst, so dass die Farben der einzelnen Einstellungen gut zueinander passen.

Im zweiten Schritt bekommt der Film dann seine eigene Farbstimmung. Hierbei werden bestimmte Farben oder Töne hervorgerufen und andere wiederum weggelassen. Am bekanntesten ist wohl der Hollywood Blockbuster Look “teal and orange” bei dem die komplementärtöne Cyan und Orange im Bild einen speziellen Farbkontrast geben.